FRAGE UND ANTWORT

Nehmen wir an, ein fremder Mensch kommt mit einer Frage auf dich zu, er möchte etwas von dir, von deinem Glauben oder von deinem Lebensstil erfahren … wie reagierst du? Lässt du ihn abblitzen? Gehst du der Frage aus dem Weg? Oder wendest du dich ihm freundlich zu und versuchst Antwort zu geben?

In dem Monatsspruch geht es genau um diese Situation. Zumindest wenn wir auch den zweiten Teil des Bibelverses in den Blick nehmen: „Eure Rede sei allzeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt.“ Das war damals eine wichtige Mahnung für die Christen in der Stadt Kolossä. Vermutlich weil viele Menschen in der Stadt wohnten, oder durch den Handel vorbei kamen, die keine Christen waren.

Auch wir sind heute in einer ganz ähnlichen Situation. Oftmals begegnen wir in unserem Alltag Menschen, die Gott nicht kennen, die keine Christen sind. Wenn wir uns auf diesen Ratschlag von Paulus einlassen, dann müssen auch wir uns auf diese

 

Begegnungen vorbereiten. Es sollte uns ein inneres Anliegen sein, dass wir bereit sind allen Menschen gegenüber eine Antwort zu geben.

Diese Antwort wird von Paulus im Monatsspruch konkretisiert: wenn wir die Gelegenheit haben mit anderen Menschen über unseren Glauben ins Gespräch zu kommen, dann soll das freundlich sein. Paulus meint damit durchdrungen von der Gnade, die Gott uns schenkt. Durchdrungen von der besten Botschaft, die es für alle Menschen gibt: in Jesus Christus haben wir einen an unserer Seite, der uns freundlich gesinnt ist, der unser Leben bereichert und uns einen Weg weist aus der Sünde hin zur Ewigkeit.

Was könnte unser Leben besser würzen und schmackhafter machen als diese Botschaft und Gewissheit? Packen wir es an und nutzen die Chancen, die uns Gott bietet, um freundlich und mit Salz gewürzt über unseren Glauben zu

sprechen!

Daniel Rempfer

(Bezirksjugendreferent ejt)