Mit den Trainees waren wir über das verlängerte Wochenende bis zum 1. Mai im Freizeitheim der Gustav-Werner-Stiftung in Eisenbach im Schwarzwald.

Es waren sieben Teilnehmer und nur ein Mitarbeiter. So reichte der VW-Bus für die Fahrten aus. Samstags reisten wir an. Am Nachmittag bauten wir auf der Wiese beim Freizeitheim ein Indiacanetz auf und markierten das Feld. In diesen ganzen Tagen wurde immer wieder und viel Indiaca gespielt. Mich freut dies besonders, weil Indiaca früher viel gespielt wurde und bei uns heute fast in Vergessenheit geriet.

Am Abend des ersten Tages befassten wir uns mit der Jahreslosung. Diese, mit dem Thema „lebendiges Wasser“ wurde versucht, mit einer Präsentation deutlich zu machen.

Am Sonntagmorgen fuhren wir an den nahegelegenen Titisee. Das Wetter war ganz toll und als erstes mieteten wir Tretboote und drehten einige Runden auf dem See, Ein junger Teilnehmer hatte schon vorher angekündigt, er werde, auch bei kaltem Wasser, baden. Dazu suchten wir am Südufer eine passende Stelle und er blieb bestimmt 30 Minuten in dem kalten Wasser.

Am Spätnachmittag stieß dann Diakon Wolfgang Dressler zu uns und wir arbeiteten gemeinsam, teilweise auch in Gruppen an der Jahreslosung. Diese wird als Thema über dem Gemeindefest stehen und der Gottesdienst am Gemeindefest wird zusammen mit den Trainees gestaltet werden. So erarbeiteten die Jugendlichen Aussagen zum Text und Bausteine für den dann gemeinsam gestalteten Werkstatt-Gottesdienst an diesem Abend.

Ganz unter dem Thema Ausflug stand der Montag. Mit dem Auto ging es zur Bergstation des „Schauinsland“ und bei kaltem und starken Wind von dort zu Fuß hinauf zum Aussichtsturm.  Zurück vom Turm fuhren wir wieder in das Tal und nach Freiburg. Dort verbrachten wir den Nachmittag in der interessanten Stadt mit Besichtigungen und auch mit Einkaufen. Am Abend sahen wir den Film: „…und sie erkannten ihn nicht!“ Eine fiktive Geschichte über eine kaiserliche Untersuchung des Todes Jesu bzw. die Frage für die Römer, wo Jesu Leichnam blieb. Am Schluss erkannte der vom Kaiser Gesandte, dass es diesen Leichnam nicht gibt.

Drei verschiedene Bibeltexte aus dem Neuen Testament wurden in Gruppen von den Trainees bearbeitet und versucht, möglichst viel Fakten zusammenzutragen und den Inhalt zu interpretieren und vorzutragen. Es war für die Meisten etwas neues, einen Text so zu betrachten. Nach dem Mittagessen packten wir unsere Sachen zusammen, putzen und verließen das Haus.

Für alle war es eine schöne, gemeinsame Zeit mit viel gemeinschaftlichem Erleben. Unser Wunsch ist es, dass diese Eindrücke nicht so schnell vergessen werden.