Urlaub für junge Menschen in Holland

Eine schöne Sommerfreizeit erlebten wir an der Nordsee in Nordholland. Vom 2. bis 9. August waren wir in einem großen Ferienhaus in Groet, einem kleinen Ort nördlich von Amsterdam.

An vielen Nachmittagen nutzten wir das gute Wetter zum Baden und an manchen Abenden konnten wir den Sonnenuntergang am langen Sandstrand genießen.

Abends und morgens hörten wir auf Gottes Wort und meist abends beschäftigten wir uns mit Themen des Glaubens und unseres Lebens.

Die Gespräche standen unter dem Thema: Was bewegt mich in meinem Leben?

Gegenwart – Sorgen – Hoffnungen;             Zukunft – Ausbildung – was will ich werden – wo stehe ich in fünf Jahren?

Umweltpolitik  - die Welt um uns herum – Friday for future?

Beim Gottesdienst am Donnerstag feierten wir gemeinsam Abendmahl und hörten wir auf die Seligpreisungen                 Matthäus 6.

Ausflüge brachten uns das Land und die Umgebung näher. An einem Tag waren wir in Den Helder und besuchten dort das Marinemuseum. Weiter fuhren wir dann an den Abschluss-Deich, der das Ijsselmeer von der Nordsee trennt.

Am anderen Tag waren wir in Amsterdam. Dort gehört immer eine Grachtenrundfahrt zum Programm. Nach dem Erkunden der Stadt besuchten wir das Anne-Frank-Haus in der Prinsengracht.

Am letzten Tag waren wir vormittags in der Stadt Schagen auf dem westfriesischen Markt und sahen einen historischen Umzug mit Pferdefuhrwerken und Trachten aus früherer Zeit. Nachmittags konnten wir beim Baden noch einmal ausgiebig die hohen Wellen der Nordsee genießen. Mit einer Andacht am Strand beschlossen wir den letzten Tag der Freizeit.

Es waren schöne, erlebnisreiche Tage für uns alle und wir kamen wieder gut zu Hause an.

 

 

 

   

 

 

Zeltlager des CVJM am Schützenhaus.

 

Rund ums Schützenhaus war in den ersten Ferientagen wieder viel Action.

70 Kinder waren mit rund 30 Betreuern von Samstag, 17.  bis  Dienstag 30. Juli 2019 beim alljährlichen Zeltlager des CVJM Kirchentellinsfurt. 

Unter dem Motto "Römer & Gallier" versuchten die Zeltlagerteilnehmer  als Gallier die von den Römern entführte Fallballa zu befreien. Gallier und Römer trotzten dem Regen am Samstag und Sonntag und stellten in Workshops Specksteinketten, Ledertrinkgefäße und vieles mehr her.

Am Sonntagmorgen meinte es das Wetter gut. Mit einer großen Band und viel Singen wurde zusammen mit Diakon Wolfgang Dressler ein schöner Gottesdienst gefeiert.

Am Nachmittag  brachen alle zum großen Geländespiel "Tour de Gallien" bis zum  Sickenhausener Sportplatz auf.


Bei schönem Wetter konnte am Montag Fallballa in einer großen Schlacht befreit werden. Dies wurde abends bei einem gebührenden Festmahl und Lagerfeuer gefeiert. Mit diesem Sieg über die Römer konnten alle Gallier in der letzte Zeltlager Nacht ruhig schlafen.

Ohne große Zwischenfälle in diesen Tagen konnten die Eltern ihre Kinder am Dienstag wieder, wohl etwas müde aber wohlbehalten abholen.

 

 

Wenn im CVJM die Parole ausgegeben würde: „Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe!“, was würden wir darauf antworten? Würden wir sagen, alles klar Chef, wird gemacht? Oder wären wir etwas irritiert, hätten vielleicht Probleme zu verstehen, was damit gemeint ist?

Gehen, verkündigen, Himmelreich?  Das Kapitel 10 des Matthäus-Evangelium, aus dem unser Monatsspruch stammt, ist überschrieben mit „Die Berufung der Zwölf“. Der Evangelist erzählt, wie Jesus zwölf Jünger auswählt  und sie beauftragt, den Menschen in Israel die Botschaft vom nahenden Himmelreich zu bringen. Sie sollen zu den Menschen hingehen. Wie machen wir es? Warten wir eher ab, bis die Menschen zu uns kommen? Klagen wir gar darüber, dass scheinbar immer weniger Menschen den Weg in die Gottesdienste oder in unsere Gruppen und Kreise, in unseren CVJM finden? Oder sind wir kreativ, haben Ideen, wie wir Menschen auch außerhalb unserer kirchlichen Räumen erreichen können? Hingehen - eine große Herausforderung, wie ich meine.

Wir sollen hingehen und verkündigen! Doch was bedeutet verkündigen?    Verkündigen meint, wir sollen weitersagen, was wir als Christen gesehen und gehört haben. Jesus begegnet seinen Jüngern in ihrem Alltag. Diese Begegnung verändert sie so, dass sie alles verlassen, was ihnen vorher wichtig und wertvoll ist. Sie folgen ihm nach! Jesus wird zu ihrem besten Freund, dem sie sich ganz anvertrauen. In seiner Nähe müssen sie gespürt haben, was es heißt, wenn der Himmel die Erde berührt. Doch was ist der Himmel? In unserer Deutschen Sprache haben wir für Himmel nur ein Wort. Im Englischen gibt das Wort „sky“ und das Wort „heaven“. „Sky“ meint eher den Himmel, den wir über uns sehen, wenn wir Spazieren gehen oder den die Weltraumfahrer auf ihren Expeditionen erkunden. Mit „heaven“ aber ist der Himmel gemeint, der ein Ausdruck für das Schöne ist, für das Gute, das Gerechte, das Friedliche (Schalom), das Vollkommene, der Ort, wo Gott wohnt.  Doch Jesus meint mit Himmelreich noch etwas anderes. Jesus bezieht das Himmelreich ganz konkret auf seine Person. Mit ihm, mit seinem Kommen auf die Erde, mit seinem Leiden, Sterben und seiner Auferstehung ist der Himmel uns ganz nahe gekommen. In seiner frohen Botschaft von der Gnade und Liebe Gottes, die allen Menschen gilt, berühren sich Himmel und Erde. Wenn wir eine lebendige Freundschaft mit ihm pflegen, wenn wir seine Gebote halten, wie sie uns auch in der Bergpredigt überliefert sind (Mtth. 5 – 7), dann ist das Himmelreich ganz nahe, auch wenn uns die Last der Welt noch zu schaffen macht. Weil das die beste Nachricht  ist die es gibt, deshalb sollen wir als Nachfolger Jesu, als Mitarbeitende im CVJM und in der Kirchengemeinde, hingehen und verkündigen in Wort und Tat: Das Himmelreich ist nahe

Dazu wünscht viel Kraft, Fantasie und Ausdauer,

Ihr / Euer Karl-Heinz Thurm

 

Zum Gemeindefest war wie immer die ganze Gemeinde eingeladen und es stand in diesem Jahr unter dem Thema: „Der größte Schatz der Welt“!

Wie immer hatten wir alles, auch für den Gottesdienst auf der Wiese beim Gemeindehaus vorbereitet. Doch schon in der Nacht kam ein heftiges Gewitter und auch am Morgen regnete es kräftig. So verlegten wir den Familiengottesdienst zum Fest in die Martinskirche.

Bei der Vorbereitung des Gottesdienstes hatten die Trainees Stimmen zum Thema: Was ist dein größter Schatz?“ eingesammelt und spielten sie am Beginn des Gottesdienstes ein.  In der Predigt ging Pfarrerin Cordula Modrack auf die Schätze ein, von denen Jesus in seinen Gleichnissen geredet hatte und fragte auch, was ist dein großer Schatz.

Im Gottesdienst wurden die neuen Konfirmanden begrüßt und sie erhielten ihre Bibel als Geschenk der Gemeinde aus der großen Schatztruhe.

An diesem Tag hatte unser langjähriger Posaunenchorleiter Martin Sautter Geburtstag und dies wurde dann auch im Gottesdienst gefeiert und er erhielt ein kleines Geschenk.

Eine weitere Ehrung wurde Gerhard Zeeb zuteil. Er spielt seit 1952 im Posaunenchor mit und hat in diesen 67 Jahren bei unzähligen Gottesdiensten, Geburtstagsständchen und vielen anderen Gelegenheiten seine Posaune gespielt. Er verabschiedete sich jetzt als Bläser vom Chor, will ihm aber weiterhin  als "Fan" begleiten. Pfarrerin Cordula Modrack dankte ihm für dieses große Engagement in all diesen Jahren und überreicht ihm ein Geschenk.

Nachdem zwischenzeitlich sogar die Sonne schien, traf sich nach dem Gottesdienst die Gemeinde zum Feiern des Festes auf der Wiese beim Gemeindehaus. Dort gab es wie immer erst eine Tasse Kaffee, damit man sich untereinander angeregt unterhalten konnte. Sehr früh ging es dann aber zum reichlich angebotenen Mittagessen über. 

Das Nachmittagsprogramm eröffnete der große Jungbläserchor mit spritzigen Melodien. Nach dem Start der vielen Luftballone begann die Spielstraße. Um 15 Uhr kam oben im CVJM das Kasperle für die Kleinen, für die Großen gab es ein Bibelquiz und für die ausgelosten Gewinner beim Quiz kleine Preise.

Den ganzen Tag über wurde aber auf den großen Schatz unserer Gemeinde hingewiesen: auf die vielen Mitarbeiter in den Gruppen, beim Besuchsdienst und bei den vielen weiteren Aufgaben der Gemeinde. Diese Menschen, die sich ehrenamtlich für die Gemeinde einsetzen, sind der größte Schatz der Gemeinde.

Wer wollte, konnte sich am Nachmittag auch über Aufgaben informieren, für die noch Helfer und Mitarbeiter gesucht werden. So kam es zu vielen guten Gesprächen und regen Gedankenaustausch.

Nach 17 Uhr waren dann nur noch wenige Tische besetzt und die Mitarbeiter konnten mit dem Aufräumen beginnen. Es war ein schönes und gut gelungenes Gemeindefest.

 

 

 

 

 

 

 

Serenadenkonzert –

                          ein ökumenisches Klangprojekt 

                                                                              am Samstag, 11. Mai 2019

Konzert mit den Posaunenchören des CVJM und der EMK in der Martinskirche

Unter dem Motto „Open Brass“ veranstalteten die beiden Posaunenchöre des CVJM und der Evangelisch-Methodistischen Kirche Kirchentellinsfurt am 11. Mai 2019 ein gemeinsames Konzert in der Martinskirche. Ursprünglich war das Konzert als Freiluftveranstaltung auf dem Rathausplatz geplant, aber das unsichere und nasskalte Wetter machte einen Umzug in die nahe gelegene Martinskirche unausweichlich.

Die zahlreichen Zuhörer in der nahezu voll besetzten Kirche bekamen von den ca. 40 Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Jonas Högermeyer und Martin Sautter ein vielfältiges Programm dargeboten. Im ersten Teil brachten die beiden Posaunenchöre jeweils separat sowohl zeitgenössische als auch traditionelle Blechbläsermusik zu Gehör. Darunter waren z.B. eine Suite von Edvard Grieg, ein Rondo von Muzio Clementi mit einer sehr bekannten Melodie, der Schlager „Chattanooga Choo Choo“ sowie die Uraufführung der von Martin Sautter eigens für diesen Anlass komponierten „Rathausplatzmusik“. Dieses kurzweilige Wechselspiel wurde ergänzt durch den ersten öffentlichen Auftritt der von Markus Schmid geleiteten „kleinen“ Jungbläsergruppe des CVJM-Posaunenchores. Das Publikum honorierte diesen mit einem verdienten Applaus.

Nach der Pause, in der die Gelegenheit zum Austausch und zu einem kleinen Imbiss bestand, musizierten die beiden Chöre dann gemeinsam, dieses Mal ergänzt durch die „fortgeschrittene“ Jungbläsergruppe, die mit zwei Stücken aus dem Film „Fluch der Karibik“ für Begeisterung sorgte. Abgerundet wurde dieses sehr gelungene Konzert mit dem bekannten 80er-Jahre-Song „Final Countdown“. Wie bereits bei einigen anderen Stücken wurden die Bläserinnen und Bläser auch dabei von Reinhard Kiemle am Schlagzeug bravourös begleitet.

Mit einem lang anhaltenden Beifall bedankte sich das Publikum für das anspruchsvolle und abwechslungsreiche Programm. Die Bläserinnen und Bläser freuten sich nicht nur über die ausnahmslos positiven Rückmeldungen, sondern auch über den beträchtlichen Spendenbetrag zugunsten der weiteren Arbeit der beiden Posaunenchöre.

Martin Sautter