Liebe CVJMler,

ein turbulentes und so ganz anderes Jahr neigt sich seinem Ende zu. Man kann schon fast sagen, dass es sich um ein verrücktes Jahr gehandelt hat. In den zurückliegenden Monaten wurde vieles in unserem Alltag sprichwörtlich verrückt. So manches ist dadurch deutlicher in unseren Fokus getreten. So ähnlich wie wenn man in einem Zimmer ein paar Möbel an eine andere Stelle (ver-) rückt und den Raum etwas umgestaltet, ergeben sich neue Eindrücke, neue Ideen und neue Perspektiven wie dieses verrückte Zimmer in Zukunft genutzt werden kann.

Wie werden wir in Zukunft über das Jahr 2020 denken? Welche Erkenntnisse könnten wir dann gewonnen haben? Das hat natürlich etwas Spekulatives. Aber vielleicht regt es uns zum Nachdenken an. Neben ganz vielen negativen Entwicklungen gab es immer auch eine positive Seite. Nicht wenige Menschen vereinsamten noch mehr. Aber es gab auch viele, die mit ihnen Kontakt aufnahmen, um etwas gegen die Einsamkeit zu tun. Die gelebte Solidarität vieler Menschen untereinander übertraf die Skepsis, die viele gehabt hatten: Offenbar waren die Menschen doch nicht die Egoisten und individuelle Nutzenmaximierer, wie man befürchtet hatte.

Kinder wie Eltern und viele Arbeitende waren erleichtert, dass das viele Rennen, Hetzen, Kommunizieren auf allen Kanälen plötzlich zu einem Halt kam. Das ganze Lebenstempo verlangsamte sich, viele Menschen konnten durchatmen. Ungewohnte Langeweile setzte ungeahnte Kreativität frei. Selten wurde so viel in den Familien geredet, gebastelt und gespielt.

Vielen in der Arbeitswelt dämmerte es: so viele Termine braucht kein Mensch. Das Homeoffice ist viel besser zu bewältigen, als es bisher praktiziert wurde und führte sogar zu höherer Arbeitsqualität und -effektivität. Viele Konferenzen wurden nicht vermisst und man fragte sich, warum man darin früher so viele unnötige Stunden abgesessen hatte, für unnötige Geschäftsreisen gilt dasselbe.
Kontakte zu alten Freunden wurden wiederbelebt. Es entstand fast ein Hype ums Spazierengehen, selbst bei Jugendlichen, die vorher nicht gewusst hatten, was das war und warum man das machen sollte. Viele traf die Erkenntnis überraschend: gar nicht weit weg von uns gibt es Wälder!

Ob der Bewusstseinswandel in den verschiedenen Feldern nachhaltig ist, muss sich in Zukunft erst noch zeigen. Aber einen Hinweis darauf, dass man die Dinge auch anders anpacken kann als früher, hat uns das verrückte Jahr 2020 schon mal gegeben.

Wir wünschen Euch eine gesegnete Adventszeit und frohe Festtage.

Euer CVJM Team

 

 

Die Gottesdienste an Heiligabend und an Weihnachten erfahren Sie aus dem Gemeindeboten und finden Sieauf der Homepage unserer Kirchengemeinde!

www.gemeinde.kirchentellinsfurt.elk-wue.de

 

 

 

ChurchNight

Zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde haben wir am

am Reformationstag, 31. Oktober eine ChurchNight unter Corona-Bedingungen gemacht.

Wir haben Licht in das Dunkel der Nacht gebracht!

Etliche Familien und Jugendliche holten sich wie wir angeboten hatten, die Taschen mit Plan, Infos, Bildern und Geschichten ab und gingen dann selbst als Familie oder sonst zusammen mit Lampen und Lampions durch die Nacht die Stationen ab. Mit viel Freude lasen sie Geschichten von der Reformation, lösten Rätsel und legtenb ein Puzzle mit Lutherbildern zusammen.

Als kleine Belohnung wartete dann an der letzen Station am Gemeindehaus eine süße Überraschung auf die Teilnehmer.

Wir hoffen, dass am Reformationstag 2021 wieder alles wie sonst möglich war, sein wird!

Bilderzuschnitt für das Puzzle!

 

Auch vor dem Zeltlager hat die Corona-Situation nicht halt gemacht. Während in den letzten Jahren mehr als 70 Kinder am Schützenhaus in Zelten übernachteten, mussten wir dieses Jahr die Teilnehmerzahl auf 20 Kinder begrenzen und auch auf das Übernachten verzichten.

Unser Programm hat sich aber stark an das klassische Zeltlagerprogramm angelehnt. So starteten wir am Donnerstag mit einem bunten Casino-Programm, bei dem man seinen Einsatz erhöhen, verdoppeln oder auch wieder verlieren konnte.

Am Freitag ging es weiter mit zahlreichen Workshops, bei denen die Teilnehmer ihre handwerklichen Fertigkeiten unter Beweis stellen konnten. Natürlich durfte auch die sportliche Betätigung nicht fehlen. Beim Kistenstapeln, Bogenschiessen oder Wikinger-Schach war viel Geschicklichkeit gefragt.

Der Höhepunkt wurde am Samstag erreicht, als die Teilnehmer bei einer Dorf-Ralley in ganz Kirchentellinsfurt Orte aufspüren und Rätsel lösen mussten.

Auch wenn es dieses Jahr kein klassisches Zeltlager gab, können wir dennoch auf drei spannende, erlebnisreiche und tolle Tage zurückblicken und hoffen darauf, dass wir im nächsten Jahr wieder unser "normales" Zeltlager durchführen können.