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Kategorie: Anstoß
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Monatsspruch Juli:

Der Engel des HERRN rührte Elia an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg

vor dir. 1.Könige 19,7

Gott führt uns auch in schweren

Zeiten!

Vielleicht ging es Ihnen in den letzten Wochen und Monaten auch so, dass ein Punkt erreicht war, an dem man nicht mehr weiterwollte. Beherrschende Themen in allen Medien ist und war die Corona-Krise.

Vieles was man gewohnt war, wurde von einem auf den nächsten Tag anders. Lieb gewonnenen Freundschaften, Gewohnheiten, Vereinstreffen … alles nicht mehr möglich. Für viele eine abrupte Vollbremsung im Alltag. Die großen Fragen: Wie geht es weiter? Wie lange bleibt das jetzt so?

Nur noch in den eigenen vier Wänden sitzen lässt den Lebensmut auf ein Minimum sinken. Es fällt schwer sich zu etwas zu motivieren, da sich ja doch wieder alles schlagartig

ändern kann.

Und dann erlebt man, wie kleine Freuden schon die Lust neu erwecken können.

Die Freude an einem Spaziergang in der Natur, an einem guten Essen oder andere kleine Augenöffner. Und schon ist man wieder offen für neue Taten. Vielleicht auch für neue Dinge, die man schon immer     versuchen

 wollte, aber nie die Zeit dazu hatte.

So ähnlich ging es Elia aus dem Monatsspruch. Mit Gottes Hilfe konnte er dem Volk Israels in einer Machtprobe zeigen, dass Jahwe – und nicht Baal – der einzig wahre Gott ist. Das Brandopfer wurde durch das Feuer Gottes vom Himmel verzehrt, während Baals Opfer unberührt blieb. Infolgedessen musste Elia vor der Herrscherin fliehen und er fühlte sich komplett verloren. Das einzige, was er noch wollte war zu schlafen, ja sogar zu sterben. Zweimal wurde er von einem Engel geweckt, der ihm neue Lebensgeister  einhauchte und

ihm zu essen gab.

So wie Gott Elia einen Engel geschickt hat, so hilft er jedem von uns. Vielleicht hat sich in den letzten Wochen ja ein Mitmensch für Sie oder uns alle als Engel  erwiesen, der uns

in der Not geholfen hat.

Es zeigt sich, auch wir müssen in schwierigen Situationen nicht allein durchs Leben gehen. Gott ist bei uns, egal wie schwach und hilflos wir uns gerade   fühlen.  Auch  wenn  wir  Ihn

nicht sehen können.

Lars Calmbacher

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